Etwas über unser Hobby 

Als Kinder haben wir die Abenteuer der Westernhelden geliebt. Die Menschen im fernen Amerika, die Cowboys, Trapper, Indianer, Mexikaner, Soldaten, Nordstaatler, die sogenannten Yankees oder die Rebellen aus dem Süden, alle wurden sie von uns bewundert. Zahlreiche Filme gibt es über unseren Helden, gute, weniger gute und grottenschlechte. Einige dieser Filme kommen der damaligen Zeit sehr nahe. Das sogenannte Amerika kann gerade mal auf ca. 300 Jahre Geschichte zurückblicken. Es ist also gar nicht so lange her, als Menschen aus Europa das Land der Indianer besiedelten und diese immer weiter zurückdrängten. Das führte zwangsläufig zu erbitterten Kämpfen zwischen Rot und Weiß. Aber auch unter einander gab es immer wieder Kriege. Während die Indianer um die Wintervorräte kämpften, ging es bei den Weißen um Unabhängigkeit und Besitzansprüchen, um Land, das eigentlich den Indianer gehörte. Kurz gesagt, dieses Land und die Menschen dort sind bis heute immer wieder zerstritten und führen sinnlose Kriege.

  Trotzdem hat diese Zeit der Pioniere, Goldsucher und Siedler einen besonderen Reiz. Heute, im 21. Jahrhundert gibt es immer mehr Interessierte, die sich die nordamerikanische Geschichte zum Hobby gemacht haben. Sie versuchen die damaligen Verhältnisse nachzuleben. Dazu gehört das Herstellen der Kleidung bis hin zum Errichten der sogenannten Teepees, den Indianerzelten der großen Präriestämme. Auch die Armee spielte natürlich in diese Zeit ein große Rolle.

Viele Hobbyisten aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland treffen sich mehrmals im Jahr zu großen Westerntreffen. Einige dieser Treffen sind für die breite Öffentlichkeit zugänglich und stehen ganz im Zeichen der Cowboys, Trapper und Indianer. Es gibt für jeden viel zu sehen und zu erleben.

Dieses Hobby ist für groß und klein, alt und jung, also für die ganze Familie.

Während die Soldaten und Cowboys auf den Treffen in Armeezelten oder Rundzelten leben, sind die Tipis die Behausung der Indianer. Diese einfach aufzubauende und zu transportierende Indianerzelte bestehen aus bis zu 15 Pfählen, die sich in der Mitte kreuzen und früher mit Büffelhäute und heute mit Segeltuch umspannt werden. Im Inneren in der Mitte der Tipis brennt ein Feuer, dessen Rauch durch Luftzirkulation nach oben durch den Abzug entweichen kann. Mit Hilfe zweier weiteren Pfähle werden die Rauchklappen gegen oder mit den Wind gestellt, oder bei Regen ganz geschlossen. Im Tipi ist es angenehm warm und sehr gemütlich.

So gemütlich hatten die Blauröcke, wie die Nordstaatensoldaten von den Indianern wegen der Farbe ihrer Uniformjacken genannt wurden, es in ihren Zelten nicht. Sie dienten oft nur als trockener Schlafplatz und boten nur selten einen gewissen Komfort. Aber die Armee ist ja auch kein Zuckerschlecken. Zu dem kehrten die Yankees hin und wieder auch in ihr Fort zurück, wo sie dann bequem in den Blockhäusern Quartier bezogen. In einem dieser Forts lebten Manuka und HanhepiWi. Das ist ihre Geschichte.

 

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